Tarcisis
Werke

Die Werke Tarcisis zeigen nicht nur Landschaften, sondern vor allem seine Emotionen und seine Wahrnehmung der Welt. Tarcisi liess sich für seine Landschaftsgemälde von der Bündner Natur inspirieren und hielt diese in seinen Aquarellmalereien fest. Später liess er sich in seinen Kunstwerken vor allem von seinen Gefühlen leiten, mit der Absicht, diese vielleicht verarbeiten zu können. Dadurch wurden die Werke dann wilder, unbändiger und grösser.

Aufgrund der vielen Werke werden auf der Webseite nicht alle aufgeführt. Gerne dürfen Sie uns eine Anfrage senden, um die Werke vor Ort zu besichtigen oder um Bilder via E-Mail zu erhalten.

Passiun – 2003

Dieses Projekt konnte er noch abschliessen, bevor er seiner schweren Krankheit erlag. Die grauweissen Töne verwendete er für das Gebirge, während die rötlichbraunen Farbflächen als Kontrast dienen. Entstanden sind diese Werke anlässlich der Freilichtaufführung «Passiun» in Vella Val Lumnezia.

Bedrängende Nähe – 2001

Tarcisi begann dieses Werk im Jahr 1990 und beendete es 2001. Über längere Zeit konnte er sein 130m grosses Endergebnis im Kundstmuseum in Olten ausstellen. Er verglich diese Ausstellung mit dem Fussballspielen in der Superleague. 

Wie auch in anderen Gemälden, malt er, was er sieht und fühlt. «Mein Malen ist wie das Erzählen einer langen Geschichte oder das Komponieren einer Symphonie ohne Ende und Ausgang.» – Tarcisi, 1998

Surselva im Bild – 1997

Erinnerungen, Erfahrungen und Erkenntnisse hat Tarcisi in diesen 21 Werken, 200×300 cm, festgehalten. «… als Ausgangspunkt – das Dorf meiner Kindheit und Jugend, Sevgein. Das Dorf wird somit in diesem Surselva-Zyklus gleichsam zum «Feuer mitten auf der Welt.»» – Tarcisi

Tausend Leben am Albisriederplatz – 1996

Zusammen mit dem Künstler Hans Diener entstanden diese 100 Szenen «Tausend Leben am Albisriederplatz». Viele Tage und Nächste haben sie damit verbracht, diese Szenarien aus der Wohnung Tarcisis zu beobachten. «Es gibt keine Zürcher und keine Ausländer, keine Schweizer und keine Asylanten. Es gibt nur Menschen und ihre Begleiterscheinungen.» – Tarcisi

Schlacken – 1995

Schlacken ist ein 1.60x50m langes Bild. Die Idee dahinter ist, dass die Zuschauer durch vorgegebene Rahmen selber bestimmen, welchen Teil dieses Werkes Sie betrachten und ausschneiden möchten. 

 

 

Rudolf Schilling schreibt über Schlacken: 

«Im Programm der «Zerschneidebilder» in der Galerie Frankengasse in Zürich 1995 hat Tarcisi den Schauenden die Aufgabe gestellt, aus dem uferlosen Bildteppich ein Stück eigene Welt herauszupräparieren, einen für ihn/sie relevanten Ausschnitt zu suchen, auszuwählen und den Ausschnitt physisch real herauszuschneiden. Tarcisi zwang die wahrnehmenden Menschen zu einer Entscheidung: Aus der grenzenlosen Fülle der Möglichkeiten eine zu wählen und damit alle anderen zu verwerfen. – Und er liess uns, indem er uns zum Schneiden ins Bild zwang, den Schmerz der Entscheidung spüren, den Schmerz der Beschränkung.»

Greina Panorama – 1989

Mit der 21-teiligen Serie kämpfte Tarcisi für den Erhalt der Greina. Ein Jahr lang hat Cadalbert an dem 30m langen Panorama gemalt und hat für dieses Projekt sogar Geld geliehen. Der ganze Verkaufs-Erlös ging an die Gemeinden Sumvitg und Vrin, weil diese seit dem Verzicht auf das Wasserkraftwerk Greina auf Entschädigung warteten.

Jeden Tag ein Bild malen – 1987

Jeden Tag malte Tarcisi ein Bild, jedes 40×40 cm gross. Diese Bilder sollten am Schluss mosaikartig zu einem Jahresbild zusammengeführt  werden. Das erste Bild verkaufte er für einen Franken und das letzte für 366 Franken. Er wollte jedem ermöglichen, eins seiner Bilder kaufen zu können. 

Crap la crusch – 1986

Einhüllung des «Crap la crusch» in schwarzen Trauerflor auf der Greina-Ebene (geplanter Stausee-Standort).

Greina-Paravent-Verbrennung – 1986

Dreiviertel Jahre verbrachte Cadalbert damit, den acht Quadratmeter Paravent zu bemalen, mit der Absicht, diesen dann zu verbrennen. Damit wollten er und Brian Cyril Thurston auf die von einem Kraftwerkbau bedrohte Landschaft der Greina aufmerksam machen.

Landschaftsaquarelle – 1977 – 1985

Das erste Projekt, welches Tarcisi Cadalbert abgeschlossen hatte, waren seine Landschaftsaquarelle. Insgesamt entstanden 28 Bilder in der Grösse von 24x32cm bis 72x54cm.

Diverse Bilder

Nebst all seinen Projekten hat Tarcisi auch weitere Werke gemalt. Einige dieser Werke sehen Sie hier.